Wachstumsfinanzierungen. Nachfolgeregelungen.

Die Schweiz verzeichnet rund 300'000 Unternehmen – 99% davon sind KMUs. KMUs beschäftigen rund zwei Drittel der Arbeitskräfte. Daraus wird klar, dass das Ermöglichen von Nachfolgelösungen für die Schweiz von enormer wirtschaftlicher und politischer Bedeutung ist.

Da Private Equity in der Schweiz nur spärlich fliesst, kommt der Mezzanine-Finanzierung auch hierzulande eine zunehmende Bedeutung zu.

Die langfristigen und vorrangigen Fremdmittel der Kreditbanken sind infolge der standardisierten Vorgehensweise – insbesondere im Umfeld von Nachfolgelösungen mit situationsbedingt hohen Verschuldungsgraden – meist schnell ausgeschöpft. So kommen auch wirtschaftlich sinnvolle Nachfolgelösungen ins Stocken.

Mezzanine-Kapital öffnet Türen

Mezzanine-Finanzierungen als Finanzierungsform zwischen einer Beteiligungsfinanzierung und einer langfristigen und vorrangigen Fremdfinanzierung, können in solchen Fällen vielfach Abhilfe schaffen. Die individuellere Ausgestaltung ermöglicht oft das Ausschöpfen von zusätzlichem Potential; die Nachrangigkeit von Mezzanine-Kapital wird von Fremdkapitalgebern meist als Quasi-Eigenkapital anerkannt und die Fremdkapitalbeschaffung damit erleichtert.

Trotz Erhöhung der wirtschaftlichen Eigenkapitalquote findet beim Einsatz von Mezzanine Kapital keine oder lediglich eine geringe Kapitalverwässerung resp. ein geringer Verlust der Eigentumsrechte statt.

Als Quasi-Eigenkapital können die positiven Eigenschaften von Fremd- und Eigenkapital gezielt kombiniert und die Finanzierung der Unternehmung so optimiert werden. Zudem können Mezzanine Finanzierungen in Bezug auf Laufzeiten, Rückzahlung, Form und Fälligkeit der Zinsen sehr individuell ausgestaltet und flexibel auf die Bedürfnisse jedes einzelnen KMUs angepasst werden.